•About the last weekends in Berlin | Hannes’ travel diary•

Guten Abend lieber Mensch, der sich auf diesem Blog verirrt hat.  Die Sonne schien heute warm, doch ein kühler, für Lübeck typischer Wind erinnerte mich daran, dass die Hitze der vergangenen Tage, das Kribbeln der weißgelben Strahlen auf der Haut, zusammen den Erlebnissen, Augenblicken und Erfahrungen einer nicht weit zurückliegenden Erinnerung angehören.

Ich fühle noch das Kribbeln, den Schweiß, wenn ich an die vergangenen Wochenenden denke, an denen ich mit Bekannten, mit Freunden oder auch alleine durch Berlins sowie Tübingens Straßen, in meiner liebsten 24/7-highwaisted-Asos-Jeans (was für ein Neologismus!) und bauchfrei geknoteten Hemden, geschlendert bin, während der Geruch in der Luft, ja auch mein Heuschnupfen, das Zwitschern der Vögel, uns kurz den bevorstehenden Sommer erspüren lies.

Photo by @hannesridder

Die letzten Tage, der Ausbruch aus meinem Alltag, haben mir Auftrieb gegeben, Stärke und Freude bezüglich der kommenden Wochen. Doch bitte denke nicht, wenn du das hier liest, dass es Städte wie Berlin sein müssen um sich lebendig zu fühlen. Es reicht kleinste Veränderungen zu sehen, bewusst Abweichungen in den Alltag einzubauen. Sei es ein Spaziergang zu einer Zeit wo du sonst in der Schule oder dem Büro sitzt. Oder einen Weg zu sprinten, den du sonst immer gehst, atemlos anzukommen, einen stechenden Schmerz unter der Brust zu spüren, hochzublicken und sich lebendig zu fühlen.

Meine kleinen Kurztrips der letzten Wochenenden waren glaube ich gerade deshalb so schön, da ich sie mir fast gänzlich selbst, von meinem eigen, durch Nebenjobs neben der Schule, verdienten Geld, bezahlt habe. Und natürlich auch wegen den Menschen, mit denen ich die Stunden geteilt habe.

Meine liebe Jasmin! Photo by @hannesridder
Photo by @hannesridder

XOXO Hannes

PS: Lebe. Doch nicht so, wie es dir von mir oder sozialen Netzwerken verkauft wird. Würdige kleine Dinge, breche aus Routinen aus, doch finde auch immer den Weg zurück, schaffe es die Waage zwischen fliehen und ankommen zu halten und vergleiche nicht zu viel. Denn Vergleiche, trotz ihrer Fähigkeit dich zu motivieren, können sehr schnell zu Gift werden.

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