•Vergangene Tage | Saturdaythoughts•

Hallo!

Die Bilder die du hier siehst habe ich vor einigen Tagen, bei einer kleinen Smartphonegalleriescrollingsession, gefunden und mich sogleich wieder an diese Herbsttage zurückversetzt gefühlt, an denen eine goldgelbe Sonne durch das Blätterdach, der orange, braun und rot verfärbten Bäume, fiel.

Durch einen Beitrag einer Bloggerin, den ich vor kurzem gelesen hatte, der von vergangenen Tagen und wiedergewonnenen Gefühlen handelte, kam ich selbst in die Stimmung, bei einer Tasse Kaffee und den leisen Klängen der Band Flood, durch alte Bilder, durch vergangene Tage und Stunden zu gehen.

Es ist verrückt wie schnell sich ein jeder von uns nicht mehr in seinem Bildnis erkennt, wo er doch gestern noch in den selben Spiegel blickte, sich an den selben silbernen Rahmen stützte, nur um sich Tage später darin zu vergessen. Bei mir geht das immer sehr schnell, schleichend, sodass nur wenige Tage ausreichen und ich erkenne mich noch, meine Grundzüge, doch entdecke so viel neues an meinem derzeitigen Ich und so viel altes am gestrigen. Was immer bleibt ist der Rahmen, auch wenn sich das Haar, die Mimik, die Einstellungen verändern, ich zu Dingen plötzlich ja sage, die ich gestern noch verneinte, dennoch blickt mir Hannes entgegen.

Doch ich merke wie es langsamer wird, dass sich verändern, neu ordnen, wiederfinden im Alten sowie im Neuen. Ist es das was wir als Erwachsenwerden bezeichnen? Werden wir erwachsen dadurch, dass sich die Instanzen des sich Veränderns weiten und aus Sekunden Tage, aus Stunden Monate werden, ohne dass wir uns vergessen?

Ist es ein Zeichen des Alters? Oder nur eines des Stillstandes?

https://open.spotify.com/embed/album/5OtuvumuyOk1s5kGJAk1bJ

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