•Meine Schritte für ein zufriedenes Leben|What is happiness? Part one•

Guten Morgen mein Lieber/meine Liebe,

es ist einer dieser sonnigen Sonntage. Einer an dem mein Herz aufgeht und ich dem inneren Glück so unglaublich nahe bin, dass meine Gedanken sich in einer spiralförmigen Umlaufbahn um dieses Thema drehen.

Zufriedenheit ist ein Zustand der Jeden von uns fasziniert, da es jeden einzelnen Menschen betrifft. In den folgenden Zeilen werde ich dir meine Schritte für ein erfülltes/zufriedenes Leben vorstellen und meinen persönlichen aktuellen Gefühlszustand offenlegen. Da dieses Thema jedoch so unglaublich unterschiedlich bei Jedem von uns ist und meine Gedanken zum Glück vielleicht mit deinen nicht übereinstimmen, werden die nächsten Artikel die Gedanken verschiedener anonymer – alle in ihrem Lebensweg unterschiedlicher Personen – enthalten.


 

Diese Schritte dienen mir als Hilfe in Momenten in denen ich unzufrieden und traurig bin. Anhand dieser Punkte schaffte ich es bisher immer wieder glücklich zu bleiben und musste die Suche nach Zufriedenheit nicht wieder von vorne beginnen.

DIE OBERPUNKTE

(1) Sich selbst kennen - Wer bin ich?

Bevor ich weiß was ich ändern muss, muss ich erst wissen wer ich bin. Ich muss wissen mit wem und was ich arbeite. Und nein, vollends werde ich es nie erfassen, da wir uns jeden Tag durch verschiedenste Einflüsse verändern. 

Ich muss sehen wo meine Fehler liegen. Fehler können sein: Handle ich zu impulsiv? Bin ich aggressiv? Bin ich faul? Sollte ich meinen Arsch hochkriegen? Mache ich zu viel? Setze ich die falschen Prioritäten? Vertraue ich den falschen Menschen?

Ich muss sehen wo meine Stärken liegen. Stärken können sein: Ich bin redegewandt! Ich habe beim Laufen eine unglaubliche Ausdauer. Ich bin kreativ! Ich bin gut in Mathematik. Ich bin mutig.
(2) Fehler akzeptieren - Sich selbst achten & lieben - So bin ich!

Nachdem ich nun weiß wer ich bin, akzeptiere ich mich für meine Fehler und liebe mich für meine Stärken. So bin ich - ich achte mich dafür, auch wenn ich nicht alles an mir liebe.
   (3) Ziele festlegen & erreichen - unabhängig von der Größe                               - So will ich sein!

Erfolg macht glücklich. Ziele, egal wie klein sie sind geben mir das Gefühl etwas zu erreichen. Ziele können sein: 1 mal am Tag für 10 Minuten meditieren. Jeden Tag 30 Minuten Englisch lernen. Nach der Arbeit nicht auch die Couch fallen, sondern Joggen gehen.

Aus Erfahrung habe ich gelernt, dass es bei mir nicht klappt, wenn ich mit zu großen Zielen beginne. Es funktioniert besser, wenn ich klein starte und mich dann Stück für Stück steigere.

Z.B. Mein Ziel ist es weniger am Handy zu sein. Anfangs lege ich es bei bestimmten Tätigkeiten bewusst weg. Dann fange ich an mir Zeiten zu setzen, an denen ich es benutze. Und nach einigen Tagen oder Wochen mit Rückfällen und Neubessinnungen erreiche ich mein  Ziel.
Photo by @hannesridder

DIE UNTERPUNKTE

(4) Ausgewogen leben - auf persönliche Bedürfnisse abgestimmt 

Wie so oft im Leben ist es die Mitte aus den verschiedensten Dingen, die auf Dauer ein gutes Gefühl vermittelt. Die Kunst ist es durch Jonglieren deiner Ziele die Waage im Lot zu halten.

Momentan mache ich gerne 1-2 mal die Woche Sport, doch es gibt auch Tage oder sogar Monate in denen ich gar nicht hingehe und lieber Zuhause faulenze. Zwar erreiche ich so das Ziel Sport für einen kurzen Zeitraum nicht, bin aber trotzdem für eine gewisse Zeit zufrieden, da ich mir Ruhe und Rückzug gönne. Wichtig ist nur herauszufinden, wo man seine Prioritäten setzt. Was will ich wie priorisieren? 
Insgesamt esse ich gerne frisch, viel Obst und Gemüse. Doch ich liebe es auch Schokoeis, Chips und Pommesfrittes zu essen -> und davon momentan nicht gerade wenig :D Solange ich mich gut fühle nasche ich, doch es gibt immer diese Punkte, an denen es sich besser anfühlt frisch und gesund zu essen.
(5) Glückshormone durch Sport - Regelmäßigkeit, nicht die Menge ist entscheidend

Auch wenn ich es selbst nicht ohne Unterbrechungen durchziehe, ist das Gefühl nach dem Sport unbeschreiblich. Das Brennen der Muskeln, der Schweiß auf der Haut und diese geistig wache, doch körperliche Erschöpfung. Es sind das Adrenalin, die Endorphine, das Dopamin, das Seretonin, die etwas in uns auslösen. 

Ob es alle zwei Wochen oder einmal bis zweimal die Woche ist. Eine gewisse Regelmäßigkeit tut mir gut. Schwierig am Anfang fand ich es, den richtigen Sport zu finden. Was sich bewährt hat ist Schwimmen, Yoga, Tanzen und so mancher Kurs im Fitnessstudio.
(6) Offen sein - über die eigenen Grenzen hinwegwachsen

Offenheit bereichert. Durch verschiedene Gespräche mit den unterschiedlichsten Männern und Frauen, mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten erfinde ich mich immer wieder aufs Neue. Diversität und die Offenheit dafür ist es, was mich bereichert. Es regt mich zum nachdenken und hinterfragen, lieben und akzeptieren an. 
(7) Abhängigkeit von Anderen senken - auf dich selbst verlassen

Dieser Punkt viel mir lange Zeit sehr schwer und noch immer lerne ich jeden Tag neues darüber. Neues darüber mein Glück nicht in fremde Hände, sondern in die meinen zu legen. Ja. Man darf Anderen vertrauen. Man darf sich bis zu einem gewissen Punkt auf Andere stützen und verlassen. Doch nur soweit, dass wenn alle Stützen hinweg brechen würden, du zwar wankst, doch noch immer stehst.

Die letzten Monate übte ich dies, indem ich versuchte auch alleine mit mir Zeit zu verbringen. Hin und Wieder alleine spazieren gehen. Alleine schwimmen gehen. Alleine shoppen oder Kaffee trinken in der Stadt.
(8) Achtsamkeit und Dankbarkeit für das "Hier&Jetzt"

Zu guter Letzt ist es der Blick auf das was man hat. Und ich meine nicht Statussymbole, wobei man gerade diese auch wertschätzen sollte.Ich meine große offensichtliche Dinge wie: Ich habe genug wenn nicht sogar viel zu essen. Ich leiste mir schöne Klamotten (egal ob teure Marke oder nicht - wir können dankbar für das sein was wir uns leisten können). Ich bin dankbar für die Menschen die mich lieben. Ich bin dankbar dafür, dass ich ein Dach über dem Kopf habe. Ich bin dankbar für meine zwei Zimmerwohnung. Ich bin dankbar für mein Acht-Zimmer-Haus. Ich sehe das was ich habe und bin dankbar dafür. 

Ich meine aber auch kleine, weniger offensichtliche Dinge zu bemerken und sich darüber zu erfreuen: Ich sehe die Farben des Himmels und wie das Licht die verschiedensten Farbvarianten hervorruft. Ich erfreue mich an den ersten Knospen des Frühlings. Ich genieße die eisige Luft im Winter. 

"Glück ist, sich seinem Glück bewusst zu sein" -H.R.
Photo by @hannesridder

XOXO Hannes

Advertisements