•Hello, thats me right now! | sundaythoughts•

Photo by @hannesridder
Gedanken können uns übermannen. Den Augenblick schlucken, wenn sie ohne Sieb, ohne Struktur die eigenen Sinne benebeln. Einen Käfig fernab metallener Gitter um dich erzwingen.
 Im heutigen Artikel geht es um meine Gedanken.

Hi, es freut mich dich hier auf meinem Blog begrüßen zu dürfen. Hattest du ein schönes Wochenende? Zeit für dich?

Photo by @hannesridder
In den letzten Monaten habe ich viel erlebt. War in Bayern, habe dort meine Liebsten und die Bruchstücke alter Erinnerungen aus längst vergangenen Kindertagen angetroffen. 
Schon Bayern alleine – diese 10 besonderen Tage – hat Stoff zum Denken. Zum Fühlen mir 
gegeben.
Nach Bayern war ich 1einhalb Wochen in dieser neuen Stadt, die mir nun doch sehr vertraut ist. War viel mit Freunden feiern, tanzte und habe ein weiteres jener Kapitel aufgeschlagen, dass die innere Kenntnis meiner Selbst betrifft. 
2 Wochen war ich dann zusammen mit meiner Mom in diesem weiten, grenzenlosen Land. Voller Zwiespalte und einzigartiger Persönlichkeiten.
All diese Augenblicke. Dieses ganze verrückte, letzte, vergangene Jahr an diesem neuen Ort. All diese Gesichter. All diese herzlichen Menschen.
All dies lässt mich seit vielen Tagen nicht mehr los. Ich weine manchmal. Doch lache dann im nächsten Augenblick. Ich war vor wenigen Tagen das erste Mal seit langem wieder richtig traurig und doch eigentlich war ich es nicht. Es sind so viele Gefühle dich mich gerade überwältigen. Einnehmen. Emotionen, die ich nicht sortieren kann. 
Ich versuche da zu sein, doch ich bin es nicht. An Schwalben die den Horizont schweifen, verfängt sich mein Blick und Fragmente der Worte meiner Freunde drehen sich Spiralen gleichend. 
Viele Leute haben mich in den letzten Tagen gefragt ob ich ein verträumter Mensch bin, der in seinen Gedanken hängt und den Augenblick verpasst. Nein. Eigentlich nicht. Oder doch? Ja. Vielleicht. Ich denke mehr als früher, doch zu viel ist nicht gut. Ich versuche … versuche aus diesen Worten auszubrechen, doch es gelingt mir nicht so recht.
Die Ironie dabei. 
Ich habe seit langem nicht mehr so viel gelacht wie in den vorangegangenen Tagen. Und auch wenn es eine Vielzahl an Momenten in den letzten Wochen gab, in denen ich weinte, verzweifelte, träumte.
 Trotz dessen, habe ich mich lange nicht so lebendig gefühlt. 
Photo by @hannesridder
XOXO

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