•How to love yourself | Der Schritt in ein erfülltes Leben•

Photo by @awesometechyt

Ich liebe deine Augen. Deine grünen, blauen, braunen Augen.

Ich mag deine Hautfarbe. Deine afrikanische, europäische, asiatische Haut.

Ich respektiere und schätze deinen offenen Umgang mit deiner Sexualität. Deine gleichgeschlechtliche, heterosexuelle, transsexuelle, usw. Orientierung.
Ich finde dich schön! DICH!

Wieso?

Du strahlst auf deine unterschiedliche Art & Weise.

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Hallo, es freut mich dich auf meinem Blog begrüßen zu dürfen. 
Um was es heute gehen wird? Selbstliebe.

Es sollte heute ein Artikel zum Thema „Lernen“ erscheinen, doch eine inspirierende Bloggerin (Marie Celine) veröffentlichte gestern ein Bild zum Thema „Selbstliebe“, was mich nachdenken lies. Selbstliebe. Der eigene Wert. Wertschätzung. Immer mehr Gedanken kamen in mir auf. Heute Morgen, wenigen Stunden zuvor kam der Entschluss. 
Wie sollst du lernen? Wie soll jemand anderes leistungsfähig sein, wenn du dich nicht liebst? Wenn du dich nicht im Spiegel ansehen kannst? Wenn du nicht verstehen kannst, wenn andere dich begehren? 
Aus diesem Grund, verschiebe ich den Artikel auf die nächsten Wochen und hier kommt nun ein Post der mich bewegt. Ein Post, der ein Thema behandelt, welches im Grunde die Basis für ein erfülltes Leben darstellt.
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Jeden von uns machen gewisse Kleinigkeiten aus. Machen uns besonders, lassen uns funkeln. 
Ich will nicht bestreiten, dass es mir oder dir gänzlich egal ist wie andere uns finden. Wie andere uns sehen und mit uns umgehen.
Doch die anderen Menschen sind, so narzisstisch es auch klingen mag, erst in 2er Linie wichtig. Vorausgesetzt natürlich, dass es sich bei dir um niemanden handelt, der Spaß daran hat anderen weh zu tun. Wenn dem so sein sollte, dann sehe deine Selbstliebe und den Wert von anderen, am Besten auf einer parallelen Linie. Mache dich glücklich in dem du andere glücklich machst. 

How to:
Doch zurück zu dir, du meist friedfertiger, guter Mensch. Jetzt geht es um dich. Nimm dir ein dickes Blatt Papier, einen Stift und eine Tasse warmen Tee. Blicke einige Sekunden aus dem Fenster. Verfolge die dunklen Wolken, die Blätter die fallen. Konzentriere dich nun. Stift gezückt in deiner linken Hand. Stift gezückt in deiner rechten Hand. 
Zeichne eine Tabelle mit 2 Spalten.
1. Teilüberschrift: Wofür ich mich liebe bzw. mich schön finde! / 2. Teilüberschrift: Wofür du mich liebst bzw. du mich schön findest!
Die erste Spalte füllst du nun aus. Lass dir Zeit. Nippe an deinem Tee. Doch Vorsicht, verbrenne dir die Zunge nicht! Blicke hin und wieder hinaus. Verfolge den Herbst, die aktuelle Jahreszeit.
Und ALLES ausfüllen. Gebe nicht auf, du wirst die eine Spalte bis zum Ende des Blattes füllen. Ob du nun 1 Tag, 2 Tage, eine Woche dafür benötigst. 
Für die 2. Spalte triffst du dich mit deinen Freunden. Für die 2. Spalte triffst du dich mit völlig Fremden (Achtung, unter 18 aufpassen!!) Schicke die 2. Frage entfernten Freunden. Sende sie entfernten Bekannten, vl. mit einem Bild von dir. (Achtung, nur Leuten Bilder von dir senden, denen du vertrauen kannst!)
Warte auf Antwort.
Und dann fülle diese 2. Spalte aus. Bis zum untersten Rand. Ob da nun etwas über deinen Charakter, deinen Körper oder sonst was Positives über dich steht. Es ist egal. Schreibe es auf!
Dann positioniere dieses Blatt an einem Ort, den du jeden Tag passierst. Kühlschrank? Kaffeemaschine? Computer?
Jeden Tag, wenn du dieses Blatt passierst. Jeden Tag lässt du die Worte wirken. Nimmst sie mit vor deinen Spiegel. Siehst dich mit deinen oder anderen Augen. Lächelst dich an. Findest dich schön!
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Meine Erfahrungen:
Ich liebe mich! Ich finde mich schön! Das wünsche ich dir auch! Denn du bist schön! Vielleicht siehst du es nur noch nicht!

Das heißt nicht, dass ich keine Selbstzweifel habe. Das heißt nicht, dass ich nicht Dinge an mir ändern möchte oder mich an gewissen Tagen im Spiegel betrachte und mir denke: „Oh Gott, dieser Pickel. Oh nein, mein Körper gefällt mir heute nicht.“ Das ist leben und lebendig sein. Ich lache manchmal Tage später über mich selbst. Manchmal aber auch, liebe ich diese Dinge einfach nicht.  
Ein Beispiel, welches ich heute gerne nenne. Ich habe von Natur aus glatte, einen Pilzkopf formende Haare. Seit 3 Jahren locke ich sie jeden Morgen. Und nun, seit gestern habe ich eine Dauerwelle machen lassen. Und zurecht wirst du dir nun denken: „Hei warte, Hannes liebt seine glatten Haare nicht! Alles was er hier gerade schreibt ist Krampf.“ Vielleicht hast du recht, alles was ich hier geschrieben habe ist Krampf. Ich liebe meine glatten Haare nicht. Habe ich nie, vielleicht werde ich es noch. Es gibt Stellen, an jedem Körper die du selbst nicht schön findest. Andere aber, finden eben diese Stelle unglaublich schön. So gibt es viele in meiner Umgebung, die die glatten Haare an mir unglaublich schön finden. 
Diese Übung vorhin sollte dir zeigen, dass du gewisse Dinge an dir liebst. An dir schön findest. Doch die Dinge die dir nicht gänzlich gefallen, diese Dinge finden andere an dir schön. Ändere dich, wenn du es möchtest. Mache z.B. viel Sport wenn du deinen Körper nicht liebst. Lass dir deine Haare färben, wenn du deine Farbe nicht magst. Doch habe IMMER, IMMER im Hinterkopf, dass dich Menschen für diese Kleinigkeiten die dich ausmachen lieben. Dass sie diese Besonderheiten schön an dir finden. Du musst nicht alles an dir lieben. 
Doch versuche.
Versuche.
Doch versuche, dich im Ganzen zu lieben! 
XOXO Hannes

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