•Regen•


Es prasselt, es scheppert, es stürmt. Wie Bäche die vom Himmel hinab stürzen. Und wo bin ich? Wie verhalte ich mich. Ich sitze hier. In einem Café, beobachte das Treiben, durch die klaren durchsichtigen Scheiben. Gestalten, gehüllt in Regenmäntel laufen geduckt in unterschiedliche Richtungen, auf dem Weg eine Unterkunft zu finden. 

Manche waghalsige Personen, drängen sich unter einen großen Schirm um dem Wetter zu entkommen. Hier im Warmen, im Hintergrund die Klänge von „Roslyn„, schreibe & notiere ich meine Gedanken in ein kleines Buch. Ein effektiver Versuch, die Emotionen für eine lange Zeit zu bewahren. Im Takt der Musik, ohne es zu wissen, bewegt sich der Stift in meinen Fingern auf & ab. Geht nieder. Einzelne Buchstaben, dann ein ganzes Wort. 

Ich kann sie sehen. Jeder spiegelt etwas wieder. Der eine, eingekauert in einen kuschligen Ledersessel blickt mit leeren Augen an eine Stelle der Wand. Sein Geist ist längst fort, fort an Orten, wo die Sonne scheint, wo kein Regen & Sturm aufwartet. 
Rechts vom realitätsentflohenem Mann sitzt eine Frau, hoch, gerade ohne den Rücken zu verbiegen, nippt sie an ihrem Cappucino. Wo sie ist weiß ich nicht. Trotz ihrer schicken Jacke, welche ich eindeutig einer Marke zu ordnen kann , wirkt sie nicht glücklich. Trauer. Ist es dass, was ich in ihrem Blick lesen kann. Oder doch Sorge? Ich weiß es nicht.

Ein letztes Mal lasse ich meinen Blick schweifen & finde ein junges Paar. Er dunkle Haut & strahlende schwarze Augen. Sie blaue Augen & ein heller Taint. Doch nicht der Unterschied ihrer Hautfarben macht sie besonders, oder die No Name Klamotten die sie tragen. Es ist das Lächeln! Das Lächeln in ihren Gesichtern, die glückliche Mimik, sie ist es die mich ergreift! ….. 


Ich hoffe ihr erkennt, was ich mit diesem Text sagen möchte :* Einen wundervollen Samstag wünsche ich euch schönen Seelen ❤

XOXO Hannes
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